Der Bloodhound


 

Name

Herkunft und Geschichte

Rasse
 
 

- Die Rassebeschreibung -

Das Aussehen: Der Bloodhound ist ein schwerer, substanzvoller Hund. Sein Gewicht reicht von 40 bis 55 Kilogramm bei einer Größe von 60 bis 70 Zentimetern. Typisch für den Bloodhound ist sein faltenreicher Kopf, der im Verhältnis zum Körper lang und kräftig ist. Sein Oberkopf ist nicht zu breit und gut gewölbt. Die Augen des Bloodhounds sind mittelgroß, wobei das Augenlid leicht lose sein darf. Der Nasenspiegel ist schwarz und die Behänge sind lang und tief angesetzt. Der Hals ist lang und gut bemuskelt, der Brustkorb tief mit gerundeten Rippen und ein starker, breiter Rücken zeichnen den Bloodhound aus. Die Rute trägt diese Rasse Säbelförmig. Die Vorder- und Hinterläufe sind starkknochig und gut bemuskelt. Sein Fell ist kurz, dicht und glatt anliegend. Es gibt beim Bloodhound drei Farbvarianten: schwarzrot (black and tan), braunrot (liver and tan) sowie rot, von beige bis mahagoni (red). Weiße Abzeichen an Brust, Rutenspitze und Pfoten sind zulässig.

Der Bloodhound braucht direkten Familienanschluss. Foto: Matthias KuhnDer Charakter: Der Bloodhound ist ein sehr offener und anhänglicher Hund, der den direkten Kontakt zu seinem "Rudel" braucht. Er liebt lange Spaziergänge, egal ob Sommer oder Winter ist und genauso ausdauernd und hartnäckig wie er eine Spur verfolgt, verfolgt er auch alle anderen Ziele. Er ist nicht gerade leicht zu erziehen, denn sollte ihn etwas bei den Übungen langweilen, so stellt er auf stur. Diese Sturheit äußert sich durch passiven Widerstand oder Missachtung. Genauso ist er leicht durch neue oder interessante Gerüche abzulenken. Aus diesem Grund sollten wir ihm hin und wieder eine Suchaufgabe stellen, zum Beispiel die Suche nach einem auf dem Spaziergang verloren gegangenen Taschentuch. Der Bloodhound ist aber auch ein sehr wachsamer Hund, der kaum bellt. Diese Rasse zeichnet sich zudem durch seine hohe Reizschwelle aus, denn sein ruhiges Temperament und seine Selbstsicherheit lassen keine wirkliche Angriffslust zu. Zudem ist der Bloodhound unkompliziert im Zusammenleben mit anderen Hunden und Tieren. Seine Neugierde und Verspieltheit behält der Bloodhound auch als ausgewachsener Hund und verbreitet mit seiner charmanten Art Ruhe und gute Laune.

Der Bloodhound ist ein sehr großer Hund, der viel Bewegung braucht und gefordert werden will. Foto: Ariane ConradDie Haltung: Der Bloodhound ist ein großer Hund, der Platz braucht. Aus diesem Grund sollte er nach Möglichkeit auf dem Land oder in einem Haus mit Garten gehalten werden. Beachtet werden muss unbedingt ein fester Zaun, um den Garten, da der Bloodhound sich ansonsten auf Wanderschaft begibt und Spuren suchen geht. Seine Besitzer sollten eine gewisse Großzügigkeit insbesondere, was das Bedürfnis nach makelloser Sauberkeit betrifft haben. Denn Bloodhound-Speichel kann alles mögliche verzieren. Die Besitzer eines solchen Hundes dürfen keine Stubenhocker sein, denn nichts liebt der Bloodhound mehr, als viele und vor allem lange Spaziergänge.