Erfahrungen

 

Unsere Erfahrungen: Einleitung zum Trailing

 

Allgemeine Erfahrungen von Jürgen Conrad zum Thema Mantrailing und Arbeiten mit dem Bloodhound.

Typisch für den Bloodhound ist es, einer "heißen" Fährte zu folgen. Foto: Ariane Conrad Die Ausbildung der Bloodhounds ist nicht gerade einfach und erfordert viel Geduld. Da der Bloodhound neugierig ist, lässt er auch die ihm Freude bereitende Unterordnung über sich "ergehen", doch wehe es wird ihm zu langweilig, dann stellt er sich stur. Hat er jedoch eine Fährte in der Nase, dann vergisst er alles und zieht los.

BILD rechts Alle, die einen Bloodhound führen oder das Mantrailing als Ausbildungsmethode wählen möchten, müssen komplett umdenken. In der Mantraillingausbildung eines Bloodhounds muss der Hundeführer in ganz anderen Dimensionen denken.

Wichtig ist als erstes, dass einem Fährtenleger zur Verfügung stehen, die Willens sind das zu tun, was mit Ihnen abgesprochen wurde und sie müssen große Strecken zurücklegen, sich schmutzig machen lassen und vieles mehr. Eigenfährten sind bei dieser Ausbildungsmethode nicht möglich, denn es bedarf immer einen Fährtenleger am Ende der Fährte, der den Hund in Empfang nimmt und ihn bestätigt. Der Jagd- und Meutetrieb ist das Triebziel. Da Menschen zur Meute eines Hundes gehören, sucht der Hund, dank des Meutetriebs, die Person, dessen Geruchsträger er als Anhaltspunkt erhält. Findet der Hund das Meutemitglied, so macht ihn dies in seiner Suche sicher.

Bloodhounds sind geborene Mantrailer. Je frischer die Spur, desto zügiger folgen sie der Fährte. Foto: Ariane ConradEine Erfindung unserer Tage? Nein, muss ich an dieser Stelle sagen, denn den Ursprung dieser Ausbildungsmethode finden wir bereits Anfang des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurden nämlich Deutsche Kriminalhunde nach dieser Methode der Absicherung ausgebildet. Sie ging dann im Laufe der Jahre in der Abrichtung von Diensthunden, in der Fährtenarbeit, verloren.

Ist die Fährte alt oder frisch? Der Bloodhound kann einfach keiner Fährte widerstehen. Foto: Ariane ConradWie ich feststellen konnte, ist die Ausbildung von Fährtenhunden und Mantrailern sehr zeitaufwendig. Die Leistungen die dann aber erbracht werden, können sich dann definitiv sehen lassen. Berichte aus den USA und von Rettungshundeführern bestätigen den Erfolg über diese Ausbildungsmethode. Allein die Trainingsmethode Mantrailing steigert die Gebrauchsfähigkeit der Hunde, wie ich bereits bei Arthur feststellen konnte. Zeit seines Lebens bleibt der Bloodhound, wenn er nach dem Trailing-Prinzip ausgebildet und geführt wird ein Spezialist im Suchen nach Personen. Dies macht das Führen eines Bloodhounds auch so kompliziert, denn sie können keiner Fährte widerstehen.

Ich freue mich, wenn Sie zum Thema Bloodhounds oder Mantrailing mit mir, bezüglich Erfahrungsaustausch, in Kontakt treten möchten.

 
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Texte (c) 2001 by Jürgen Conrad